Mit den Billigfliegern zum Apres Ski Wochenende?

Wir wohnen seit Dezember 2009 in Berlin. Hier ist die Auswahl an Routen der Billig Fluglinien sehr groß. Der Flughafen Berlin Tegel ist die Base von Air Berlin, Flughafen Berlin Schönefeld einer der Hauptstandorte von easy jet. Als wir uns mit Freunden überlegt haben, ein Wochenende Apres Ski zu veranstalten, wollten wir einen dieser Flieger buchen.
Ski Halle Snowboard
Als wir aber von einem „Alpincenter Wittenburg“ hörten, dass zwischen Hamburg und Berlin liegen soll, entschieden wir uns für die günstigere, einfachere Variante.

Das Center bot uns genau das, was wir gesucht haben. Ski und Snowboard fahren, zwar in einer Halle, die gehört allerdings zu den größten (die größte in Europa?) in Deutschland!

Wichtig war uns aber, dass wir möglichst eine kurze Anreise haben, dass wir günstig übernachten können und das wir zwei super Apres Ski Abende feiern werden. Alles war dort gegeben. Wobei die Apres Ski Party des ersten Abends sehr schwach besucht war. Da waren wir etwas gefrustet, der zweite Abend war aber umso besser. Es gab einen Mottabend und die Bude war sehr gut gefüllt. Durch geeignete Werbung im Umkreis kamen reichlich Besucher aus Hamburg, Schwerin und sogar Berlin. Die Party war exzellent. Die Preise waren auch ok.

Der Laden hat einige Bars und Restaurants. Wir feierten sehr lange in der sogenannten Gletscherstub’n und im Wolkenstürmer. Hier ist open end, gerade am Wochenende gibt es hier Après Ski Party bis zum Abwinken.

apres ski party cocktail

Direkt nach dem Skifahren kann man in die Gletscherstubn gehen, hier ist erstes Vorglühn für den Après Ski angesagt.

Ein Highlight bietet das Gelände noch: Unter der Skihalle gibt es eine Cartbahn, die auch gut zu fahren ist. Rundenzeit über eine Minute. Und wenn man dann noch nicht genug hat, kann man sich auch Quads ausleihen, auch hier ist ein spannendes Gelände aufgebaut.

Fazit: Das Wochenende war gut und abwechslungsreich. Ich kann es nur empfehlen. Allerdings würde ich vorher im Internet nachsehen, ob es eine Mottoparty an dem Wochenende gibt, ansonsten ist zu wenig los.

(Apres) Ski heil!

Euer Andi

Flughafen-Sicherheitskontrolle

Alle Eltern werden wissen wovon ich schreibe. Man kennt das, man geht auf die Reise…mit den Kleinen. Man freut sich zwar schon totalst, aber es bedeutet auch Stress. Die Mutter bereitet alles vor und ist ein wahres Organisationsgenie. Sie vergleicht die Preise bei den Flugverbindungen und bucht nach dem Vergleich die günstigste. Wenn es dann so weit ist, checkt man schon am Vorabend ein, man bestellt ein Taxi mit Kindersitzen vor, man ist rechtzeitig am Flughafen – alles gut. Aber eine Situation kann man einfach nicht vorbereiten: die Flughafen-Sicherheitskontrolle.

Nacktscanner für die Sicherheit
Nacktscanner für die Sicherheit

Seblstverständlich ist die Flughafen-Sicherheitskontrolle heutzutage (leider) superwichtig geworden. Wir alle wollen sicher und heil ankommen. Und alle Terroristen werden angeleint und bekommen ein Schild umgehängt "Ich muss leider draussen bleiben". Nichtsdestotrotz bleibt die Sicherheitskontrolle am Flughafen für Eltern mit Kindern nicht nur eine Tortur, sondern ein Moment des Stresses und der Angst um die Kinder. Denn Mutter und Vater müssen Tonnen von Dingen gleichzeitig im Griff bzw zumindest im Auge behalten. Bei zwei kleinen Kindern kann man diese normalerweise gut aufteilen. Aber was macht man, wenn man selbst gerade seinen Gürtel auszieht und der Partner die Schuhe nochmal durchleuchten lassen muss, während der Kinderwagen nicht durch die Sicherheitskontrolle passt und die Wertsachen schon auf der anderen Seite stehen. Ob der Nacktscanner wirklich mehr Sicherheit bietet wird sich zeigen. In der zwischenzeit drängen laufend andere Reisende vom Nachbarband durch die Kontrolle und trennen die Familie voneinander……ach ja, wo sind eigentlich die Kinder?

An den Flughäfen in den Südländern nehmen auch mal die weiblichen Kontrolleure die Kleinkinder auf den Arm. Aber das kann es ja eigentlich nicht sein. Der Hamburger Flughafen hat nun eine Sicherheitskontrolle extra nur für Menschen mit Rollstuhl und Familien mit Kinderwagen – perfekt! Wir haben noch nie so eine entspannte sichere Sicherheitskontrolle erlebt. Vielen Dank an den Flughafen Hamburg. Da macht die Reise Spass.

Aber auch die Fluggesellschaften werden immer familienfreundlicher. Unsere Lieblings-Fluggesellschaft kümmert sich rührend um Familien mit kleinen Kindern. Da werden freie Plätze organisiert und zusammengelegt, da gibt es Geschenke zum Zeitvertreib für die Kleinen usw.. Letztendlich smart, denn entspannte Eltern und Kinder belästigen Mitreisende weniger. Eine echte Win-Win-Situation für Familie, Fluggast und Fluggesellschaft.

Reisegrüße,
Abi 92

Klimawandel und Erderwärmung

Der angekündigte Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung wurde anscheinend erfolgreich bekämpft. Wie es scheint ist der Kampf gegen die Erderwärmung sogar über das Ziel hinausgeschossen.

Klimawandel

Wenn auch unwissend haben unsere Eltern und Großeltern ja bis vor kurzem noch durch Kühlschränke von AEG, Siemens und Co, die mit FCKW betrieben wurden und durch Haarsprays, die ebenfalls Fluorchlorkohlenwasserstoffe als Treibmittel enthielten, daran gearbeitet, dass wir hier im Norden an der Ostsee oder Nordsee unter Palmen liegen können und bei über 30 Grad im Schatten kalte Getränke und Cocktails genießen. Die Kehrtwende zeigt uns nun, dass wir uns hier auf harte und lange Winter einstellen müssen. Momentan beginnt die Zeit der Minustemperaturen ja im Dezember und endet nicht vor Februar. Und das bei extremen Temperaturen von Tagsüber -22,5 Grad Celsius, wie das Bild während der Fahrt im Landkreis Lüneburg zeigt. Wenn das so weitergeht, haben wir bald Dauerfrost von Oktober bis Mai und die Eisbären, deren Existenz ja bedroht ist, wie wir aus den Medien erfahren, werden bald Ihre Wanderschaften antreten um Ihren Lebensraum ans Steinhuder Meer, Die Elbe und den Dümmer zu verlagern.
Für uns sonnenhungrige bedeutet das, dass ein Flug auf die Balearen (Mallorca, Ibiza, Menorca) oder die Kanaren (Gran Canaria, Teneriffa) nicht mehr zum Wärme und Sonne tanken ausreichen werden – da muss es dann schon ein Urlaub in der Danakil Wüste, in Libyen, der Sierra Nevada (Death Valley) oder der iranischen Wüste sein. Somit wird auch eine Verschiebung der Urlaubsregionen in Kürze stattfinden und zwar nicht wie vorhergesagt von der Mittelmeerküste an die Küsten der Ostsee und Nordsee, sondern in Wüstenregionen, die nach vollendeter Erdabkühlung zumindest noch gemäßigtes Klima vorweisen können.
Baukonzerne wie Hochtief, Strabag, Vinci und ACS investieren bereits in Flughäfen und Infrastruktur dieser neuen Urlaubsregionen. Finanzinvestoren, die bisher noch den Bauboom in Spanien, Frankreich und Italien und an der deutschen Küste finanzierten verlagern ihr Augenmerk in die Wüsten, den Urlaubsregionen der Zukunft.
Die frühzeitige Großinvestition in Heiligendamm, in der die Kempinski-Gruppe ja bis Anfang 2009 der Hotelbetreiber war, hat sich als Fehlschlag erwiesen, da die erhoffte Erderwärmung ausblieb. Nun soll in den Wüsten alles richtig gemacht werden. Eine namhafte Brauerei plant bereits eine eigene Brauerei in Äthiopien zu errichten, die dann per Pipeline die Hotelketten bedienen kann. Telekommunikationskonzerne erweitern bereits die Netzabdeckungen in den Wüstenregionen um dem Touristenansturm gerecht zu werden. Der Luftraum wird neu sortiert. Gerüchten zufolge soll der Flughafen Sabha in Libyen die Drehscheibe der Touristenströme 2020 werden.
Leider hat diese Entwicklung nicht nur negativen Einfluss in unsere Urlaubsplanung sondern auch auf den Alltag: Europäisches Getreide wird knapp werden, da die Wachstumsphase um mehrere Monate verkürzt sein wird, Kuhmilch wird knapp werden und wenn dann unerschwinglich teuer, da das Milchvieh in Europa in beheizten Gewächshäusern gehalten werden muss. Lediglich der Hamburger Hafen geht als großer Gewinner aus diesem Spiel, da die Streusalzimporte Deutschlands hier gelöscht werden und dies ja etliche Schiffe täglich erfordert.
Die letzten Wälder Deutschlands werden nicht, wie noch in den 80ern angekündigt dem Waldsterben zum Opfer fallen, sondern durch die in Deutschland verbliebenen Bürger als Brennmaterial gerodet werden um den Wohnraum für die Familie und die Ziege im Keller über dem Gefrierpunkt zu halten.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was daraus wird, und plädiere dafür in den nächsten Jahren noch so viel Zeit und Urlaube in Deutschland und Europa zu verbringen, solange dies noch ohne Frostbeulen möglich ist.

Abi 92
Henko

Vergleich Fährverbindungen Deutschland – Schweden

Eine häufige Fehleinschätzung in Deutschland ist die große räumliche Distanz zwischen Deutschland und Schweden. Bei genauerer Betrachtung wird man allerdings feststellen, dass zum Beispiel Berlin und Malmö gerade mal 420 km voneinander entfernt liegen.

Fähre Malmö Schweden

Für diejenigen, die über eine Reise nach Schweden nachdenken, stellt sich dennoch die Frage, auf welchem Weg die Ostsee am schnellsten und günstigsten über- bzw. umquert werden kann. Wer mit dem Motorrad oder mit dem Auto inklusive Partner und Kinder unterwegs ist, dem bleibt nur die Wahl zwischen der Landroute über Dänemark, diversen Fährverbindungen oder einer Kombination von beiden. Die Fahrt auf dem Landweg über Dänemark ist relativ lang und aufgrund der beiden mautpflichtigen Brücken, die zusammen ca. 70 Euro veranschlagen, mit zusätzlichen Kosten verbunden. Dieser kleine und sicherlich nicht vollständige Ratgeber soll daher einen Überblick über unterschiedliche Fährverbindungen in das südliche Schweden geben.

Aus Berlin kommend geht die Reise in der Regel zuerst nach Rostock. Vor allem Scandlines bietet von hier aus ein ganzes Netzwerk von Verbindungen in den Norden Europas an. Wer direkt nach Trelleborg übersetzt, muss mindestens 6 Stunden für die Seereise einplanen und zahlt in der Regel mit PKW über 100 Euro für die Überfahrt. Günstiger und schneller mit unter 2 Stunden ist die Fährverbindung nach Gedser in Dänemark. Die Autofahrt von Gedser nach Kopenhagen geht relativ schnell. Der Verkehr auf dänischen Schnellstraßen ist im Vergleich zu Deutschland eher gering. Allerdings sind für die Öresundbruecke von Kopenhagen nach Malmö noch einmal rund 40 Euro fällig.

Noch mehr Geld und Zeit sparen kann, wer aus dem Raum Hamburg startet. Die Überfahrt von Fehmarn nach Rödby in Dänemark dauert nur 45 Minuten, und es werden im Standardtarif mit PKW „nur“ 64 Euro verlangt. Hinzu kommt wiederum die Maut von ca. 40 Euro für die Öresundbruecke. Für zeitlich Flexible und diejenigen, die auf ihre Finanzen achten müssen, bietet Finnlines die Überfahrt von Travemuende nach Malmö inklusive PKW und Kabine sogar bereits ab 88 Euro an. Allerdings muss man dafür in Kauf nehmen, dass die Fähre nachts um halb drei startet und erst am nächsten Morgen gegen 11 Uhr in Schweden anlegt. Bei einem Selbsttest fiel die Bewertung sehr gut aus. Die Kabinen sind zwar nicht mit einem Vier-Sterne-Hotel vergleichbar, aber dennoch recht gemütlich.

Es gibt selbstverständlich auch diverse Flugverbindungen aus Deutschland, die von unterschiedlichen Fluggesellschaften angeboten werden. Vor allem Kopenhagen wird von vielen Billigfliegern angeflogen. Die Fahrt nach Schweden über die Öresundbruecke mit der Bahn ist dann nur noch ein Katzensprung. Uber günstige Flugverbindungen werde ich in einem meiner nächsten Beiträge berichten.

Abi 92!
Tobi

Bericht und Ausblick des Kassenwarts – Stand Januar 2010

Das Jahr 2009 blieb auch in Zeiten der Finanzkrise für den Club ohne negative Tendenzen. Dies lag nicht zuletzt an der konservativen Ausrichtung der Anlagestrategie.
Die Einnahmen verliefen stabil und konnten auf hohem Niveau gehalten werden. Bei dem aktuellen Stand der Clubkasse könnte auf mittelfristige Sicht gedacht durchaus darüber abgestimmt werden, die Anlagerichtlinien neu zu definieren. So könnte eine Anlagepolitik ähnlich einer kirchlichen Institution oder eines Pensionsfonds angestrebt werden.

Die Finanzen des Clubs könnten dann bis zu 10% in Aktien oder aktienähnlichen Vehikeln investiert werden und auch ein Teil der verbleibenden Liquidität in Anleihen bester Bonität mit mittleren Laufzeiten, um die durchschnittliche Portfoliorendite zu erhöhen.

Konkret könnte dies zum Beispiel wie folgt aussehen:

10% Aktien
10% Offene Immobilienfonds mit Top Ratings von Feri
10% Renten Emerging Markets
30% Staatsanleihen
40% Liquidität

Dieser Vorschlag sollte aus meiner Sicht bei der nächsten Versammlung diskutiert werden.

Auf der Ausgabenseite gab es in 2009 keine nennenswerten Bewegungen, da die geplante Auslandsreise des Clubs im Bereich Kreuzfahrt wie zum Beispiel die Color Line Cruise oder Aida nicht stattgefunden haben.

Für das Jahr 2010 wird sich dies ändern, da die geplante Fahrt nach Budapest durch Andi bereits sehr weit in der Planung vorangeschritten ist, und der Club auf der letzten Hauptversammlung bereits ein gutes Budget dafür eingeräumt hat.

In freudiger Erwartung auf die kommenden Monate wünsche ich allen Clubmitgliedern weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und ein Dreifaches

ABI ´92

Rufus